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Reflektierende Flachdächer - sommerlicher Wärmeschutz kontra Feuchteschutz (2007)

Abstract
Zur Einsparung von Kühlenergie bei Gebäuden sind in einigen Teilen der USA reflektierende Dachoberflächen vorgeschrieben, da sie einen übermäßigen Energieeintrag durch solare Einstrahlung verhindern. Auch hierzulande tritt der sommerliche Wärmeschutz in letzter Zeit verstärkt in den Vordergrund, so dass mit einer zunehmenden Verbreitung von reflektierenden (weißen bzw. hellen) Abdichtungsbahnen für Flachdächer zu rechnen ist. Leider kommen aus Nordamerika inzwischen auch einige warnende Stimmen, die den Feuchteschutz solcher Dächer betreffen [1]. Die gewünschte Verringerung der sommerlichen Erwärmung hat nämlich auch ein geringeres Austrocknungspotential des Daches nach innen zur Folge. Bei nicht belüfteten Flachdächern kann sich dadurch Feuchte unter der Dachabdichtung ansammeln. Welche Konsequenzen sich daraus für Flachdächer unter mitteleuropäischen Klimaverhältnissen ergeben, soll im Folgenden kurz beleuchtet werden.

Details der Publikation
Download http://publica.fraunhofer.de/documents/N-69197.html
Archiv Fraunhofer EPrints (Germany)
Typ Journal Article, Electronic Publication
Sprache german
Verknüpfungen IBP-Mitteilung, Vol.34 (2007), No.482, 2 pp.